Lehrstuhl für Pflanzenphysiologie

 

Pflanzen müssen Krankheitserreger als ‘nicht selbst‘ erkennen und sich dagegen wehren. Sie nutzen ein molekulares Überwachungssystem, um Pathogene zu erkennen und ein ausgeklügeltes, zelluläres Kommunikationssystem, um die Information in den Zellkern weiterzuleiten. Dort werden als Antwort spezifische Gene angeschaltet oder unterdrückt, um der Pflanze beim Überlebenskampf aktiv zu helfen. Zusätzlich zu den aktiv induzierten Abwehrmechanismen beinhalten Pflanzen oft auch natürliche, vorgefertigte Antibiotika. Forschung in all diese verschiedenen Richtungen wird im Institut durchgeführt. Landwirtschaftlich wichtige Nutzpflanzen, wie z.B. Sojabohnen und Getreide wie Reis, Gerste und Weizen werden ebenso untersucht, wie eine Modellpflanze, das kleine Unkraut Ackerschmalwand (lat. Arabidopsis thaliana).

Der Lehrstuhl ist in folgende Arbeitsgruppen gegliedert:

Molekulare Phytopathologie
Garlic-Group: Prof. Alan J. Slusarenko B.Sc. (Hull), Ph.D. (London)
RiceBarley-Lab : PD Dr. Ulrich Schaffrath Dipl.-Biol., Dr. rer. nat. (Aachen)
Schlaich-Lab: PD Dr. Nikolaus Schlaich Dipl.-Biol., Dr. rer. nat. (Heidelberg)

Angewandte Phytopathologie
Prof. Dr. Bernd Böhmer Institutsleiter Pflanzenschutzdienst Landwirtschaftskammer NRW, Honorarprofessor