Institut für Biologie V (Umweltforschung)

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Mit unserer Forschung wollen wir Dynamik und Wirkungen von Stressfaktoren in der Umwelt bewerten und Methoden entwickeln, um Belastungen zu beseitigen oder zu verringern.

Das Institut für Umweltforschnug besteht aus dem

Lehrstuhl für Umweltbiologie und Chemodynamik (UBC, Prof. Dr. Andreas Schäffer )

dem

Lehr- und Forschungsgebiet Ökosystemanalyse (ESA, Prof. Dr. Henner Hollert )

sowie den mit dem UFZ Leipzig assoziierten Lehr- und Forschungsgebieten

System-Ökotoxikologie ( Prof. Dr. Matthias Liess ) und

Bioanalytische Ökotoxikologie ( Prof. Dr. Rolf Altenburger ).

Die Homepage des Instituts für Umweltorschung (Biologie V) finden Sie unter www.bio5.rwth-aachen.de

 

Unsere Forschung

Effekte und Monitoring

Anthropogene und natürliche Schadstoffe resultieren oftmals in adversen Effekten auf verschiedenen Skalenebenen – vom Molekül bis hin zum Ökosystem. Wir entwickeln Testverfahren, um akute und Mechanismus-spezifische Toxizität sowie chronische Schädigung durch Chemikalien und verschiedene Umweltkompartimente (Wasser, Sediment, Boden) zu ermitteln. Diese können mit In vitro-Verfahren, ausgewählten Testspezies, Laborpopulationen und Gemeinschaften in Labor- und Freilandmodellökosystemen untersucht werden. Effektmonitoring und integrierte Untersuchungsansätze stellen ebenfalls einen Schwerpunkt dar. Die beobachteten Effekte dienen der Extrapolation von Risiken für die Umwelt.

Arbeitsgruppenleitung

 

Modellierung und Simulation

Modellierung und Simulation spielen eine wichtige Rolle im Bemühen struktureller Erforschung ökologischer Systeme. In der Umweltrisikoanalyse werden verschiedene Arten von Techniken zur Modellierung räumlicher und zeitlicher Dynamiken eingesetzt. Simulationsmodelle sind in der Lage konzentrationsabhängige Effekte und deren Ausmaß auf Einzelindividuen, Populationen und Lebensgemeinschaften abzubilden und vorherzusagen. In der individuenbasierten Simulation nutzen wir prozessbasierte Modelle zum Lebenslauf von Einzelorganismen, in statistischen Modellierungsansätze entwickeln wir die Modellstrukturen datenbasiert auf induktivem Weg.

Arbeitsgruppenleitung

 

Verbleib und Sanierung

Die Exposition von Organismen mit umweltrelevanten Chemikalien wird neben den Eigenschaften der Umweltmatrix maßgeblich durch die stofflichen Parameter der Substanzen bestimmt. Dazu untersuchen wir Umwandlungsprozesse, Bioverfügbarkeit, Bindung und Bildung nicht-extrahierbarer Rückstände solcher Chemikalien in Böden, Wasser-Sediment und Pflanzen. Zusätzlich wenden wir diese Kenntnisse zur Dekontamination, z.B. durch Phytoremediation, belasteter Ökosysteme an.

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