RWTH-Institut für Angewandte Mikrobiologie eröffnet

28.11.2013

Hochschule und Land NRW ermöglichen optimale Bedingungen für Lehre und Forschung

  Eröffnung des iAMB Urheberrecht: Andreas Schmitter Rektor Ernst Schmachtenberg (links) eröffnet das RWTH-Institut für Angewandte Mikrobiologie. Die Professoren Agler-Rosenbaum, Schirawski und Blank (von links) arbeiten zur Grundlagenforschung als auch zur technischen Umsetzung mikrobieller Prozesse.

Rektor Ernst Schmachtenberg eröffnete jetzt das RWTH-Institut für Angewandte Mikrobiologie im Sammelbau Chemie/Biologie am Worringer Weg. Das Land NRW und die RWTH haben rund 5 Millionen Euro investiert, um erfolgreiche Forschung und Lehre zu ermöglichen: Nach zwei Jahren stehen jetzt 1.500 m² renovierte Büro- und Laborflächen sowie studentischer Praktikumsraum auf den Flächen des alten Instituts für Biologie IV (Mikrobiologie) zur Verfügung. Das Institut für Angewandte Mikrobiologie, kurz iAMB, ist eines von sieben Instituten der Aachener Biologie und Biotechnologie. Die Wissenschaftler am iAMB arbeiten an vielen Facetten der Mikrobiologie: Die Grundlagenforschung zur Physiologie und Genetik von Mikroorganismen sowie deren Interaktionen mit Pflanzen gehört ebenso zu den Themen wie die Methodenentwicklung zur Analytik und Optimierung mikrobieller Reaktionen und die Identifizierung und Umsetzung von mikrobiellen Prozessen, die eine Chance für eine technische Nutzung haben.

Seit Juni 2011 wurden die Professoren Lars Blank, Jan Schirawski und Miriam Agler-Rosenbaum an das RWTH-Institut neu berufen. Univ.-Prof. Dr.-Ing. Lars M. Blank kam nach seiner Habilitation an der TU Dortmund als Inhaber des Lehrstuhls für Angewandte Mikrobiologie und Institutsleiter an die RWTH Aachen. Univ.-Prof. Dr.rer.nat. Jan Schirawski wechselte von der Universität Göttingen um das Lehr- und Forschungsgebiet Mikrobielle Genetik zu übernehmen, sein Fokus liegt auf der Genetik pflanzenpathogener Pilze. Prof. Dr. rer.nat. Miriam Agler-Rosenbaum ist Juniorprofessorin für Mikrobiologie für definierte Mischkulturen mit Fokus auf Mikrobieller Elektrokatalyse, sie war vorher an der Cornell University in den USA tätig. Darüber hinaus arbeiten 32 Wissenschaftliche Mitarbeiter, vier technische Mitarbeiter, zwei Verwaltungsangestellte sowie zahlreiche studentische Mitarbeiter im Institut.

Das RWTH-Institut arbeitet bereits in intensiver Kooperation mit Wissenschaftlern des RWTH-Exzellenzcluster „Tailor-made Fuels from Biomass“ sowie dem neu-gegründeten „Bioeconomy Science Center – BioSC“ – einem geförderten Forschungsverbund der Universitäten Aachen, Düsseldorf und Bonn und des Forschungszentrum Jülichs.